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EU-Schulprogramm

Gesund und lecker: EU-Programm für Schulen und Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt (Schulobst und -gemüse und /oder Schulmilch) startet in eine neue Teilnahmerunde

Zum Start des neuen Schuljahres 2021/2022 beginnen auch die Lieferungen von frischem Obst, Gemüse und Milch für weitere Bildungseinrichtungen, die am EU-Programm für Schulen und Kindertagesstätten (Schulobst und -gemüse und /oder Schulmilch) in Sachsen-Anhalt teilnehmen. Die Antragsfrist endete am 08.06.2021.

Die Bewilligung der Teilnahme am EU-Schulprogramm gilt zunächst für das Schuljahr 2021/2022. Eine darüberhinausgehende Förderung im Folgejahr erfolgt vorbehaltlich der Ergebnisse der Evaluierung und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Interessierte Kindertagesstätten und Grund- und Förderschulen, die noch nicht am EU-Schulprogramm teilgenommen haben, können sich an einen zugelassenen Lieferanten wenden.

Aber auch Bildungseinrichtungen, die bereits am Programm teilgenommen haben, können sich für eine zweite Teilnahme bewerben. Die Bewilligung einer zweiten Teilnahme erfolgt vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel nach Einrichtungen, die noch nicht an diesem EU-Programm teilgenommen haben.

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Wer kann an dem Förderprogramm teilnehmen?

Teilnehmen können interessierte

  • Grund- und Förderschulen mit Kindern der Klassenstufe 1 bis 4 und
  • Kindertagesstätten mit Kindern ab drei Jahren.

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Was ist das Ziel des Förderprogramms?

Mit dem EU-Programm sollen Kinder der teilnehmenden Einrichtungen insgesamt mehr Obst, Gemüse und Milch verzehren.

Die Kinder haben die Möglichkeit dreimal pro Schulwoche Obst, Gemüse und/oder Milch zu erhalten. Zudem soll mit den von den Einrichtungen durchzuführenden begleitenden pädagogischen Maßnahmen Wissen zu

  • einer gesunden Ernährung,
  • der Herkunft von Lebensmitteln und
  • deren Wertschätzung

vermittelt werden. Ohne diese Maßnahmen ist eine Teilnahme nicht möglich.

Für Sachsen-Anhalt wurde eine zweijährige Teilnahme der Einrichtungen am Schulprogramm festgelegt. Durch die Förderung über zwei aufeinander folgende Jahre soll eine höhere Nachhaltigkeit in Bezug auf die Förderung einer gesundheitsbewussten Ernährung erreicht werden.

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Wie erfolgt die Antragstellung?

Interessierte Einrichtungen können sich zur Teilnahme bereits im Vorfeld an einen zugelassenen Lieferanten wenden. Der Lieferant ist Antragsteller und Empfänger der Beihilfe. Nur zugelassene Lieferanten können mit den Schulen und Kindertagesstätten Liefervereinbarungen abschließen und mit dem Start des Antragsverfahrens einen Antrag auf Teilnahme am EU-Schulprogramm stellen.

Anträge auf Zulassung als Lieferant für Schulobst und -gemüse und/oder Schulmilch können bei der zuständigen Stelle laufend gestellt werden. Zuständige Stelle ist das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd.

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Wie viele Einrichtungen und Kinder nehmen derzeit am Programm teil?

Im Schuljahr 2020/2021 nahmen insgesamt 486 Einrichtungen (149 Schulen und 337 Kindertagesstätten) am EU-Schulprogramm teil. 22 Unternehmen der Region belieferten sie kostenfrei mit frischem Obst, Gemüse und Milch. Es wurden insgesamt 28.176 Kinder kostenfrei mit Obst und Gemüse und 14.282 Kinder mit Milch versorgt. Alle diese Kinder nahmen an den begleitenden pädagogischen Maßnahmen teil.

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Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Süd (ALFF Süd)

Müllnerstraße 59

06667 Weißenfels

Telefon: +49 03443 280-0

E-Mail: Poststelle-ALFF-Sued(at)alff.mule.sachsen-anhalt.de